Initiative Grundeinkommen Osnabrück e.V.
Initiative Grundeinkommen Osnabrück e.V.
Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant
Lieber Leser, liebe Leserin,
der Satz von Immanuel Kant ist von mir nicht als Aufforderung an Andere gedacht, er ist für mich so etwas wie ein Leitstern gewesen. Ich habe versucht mich meines eigenen Verstandes zu bedienen, bin dabei aber auf Sachverhalte gestoßen, die ebenso einfach wie unglaublich sind. Aber sie könnten einen neuen Blick auf unsere heutigen Probleme ermöglichen.
Ich hatte schon sehr lange das Gefühl, die Wirtschaft sei aus dem Gleichgewicht geraten, ich wusste aber nicht, warum. Bis ich eines Abends aus dem Fenster zu einem sternenklaren Abendhimmel aufschaute und mich darüber wunderte, dass „da oben“ komischer Weise alles im Gleichgewicht war. Irgendwie musste das mit der Relativitätstheorie zusammen hängen, leider hatte ich von dieser schönen Theorie überhaupt keine Ahnung. Aber es gibt ja schlaue Bücher, in denen man lesen kann …
Neben meiner Beschäftigung mit der Relativitätstheorie hatte ich gleichzeitig immer wieder in „Das Kapital“ von Karl Marx hineingeschaut. Da die Arbeitswertlehre angeblich das Grundgerüst seiner Lehre darstellen sollte, hatte ich den Ehrgeiz entwickelt, sie verstehen zu wollen. Weil das aber gar nicht so ganz einfach war, habe ich versucht, sie in eine mathematische Form zu bringen. Dabei bin ich auf Strukturen gestoßen, die mir von der Physik her bekannt waren. Und irgendwann verwandelte sich der berühmte „Groschen“ in einen Sturzbomber: Plötzlich war mir klar, dass die Arbeitswertlehre vom Prinzip her die Relativitätstheorie im EINHEITSKREIS ist. Man brauchte die Arbeitswertlehre nur ein bisschen zu modifizieren bzw. die Relativitätstheorie etwas zu erweitern, und schon konnten beide Theorien so miteinander verbunden werden, dass eine neue Sichtweise möglich wurde. In der Relativitätstheorie vollzieht sich mit der Zunahme der trägen Masse gleichzeitig die Dehnung der Zeit. Vergleicht man die Zunahme der trägen Masse mit der zunehmenden Arbeitsintensität durch den TECHNISCHEN FORTSCHRITT, dann muss in einer relativistischen Sichtweise die Zeit sich dehnen.
Wenn in den Industrienationen Arbeitslosigkeit durch TECHNISCHEN FORTSCHRITT entsteht, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass in den Industrienationen neue Armut entstanden ist: Arbeitslose haben kein Geld, sie haben zwar in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt, das Geld reicht aber bekanntlich schon lange nicht mehr. Doch wenn sie von der Mehrheit mit „durchgefüttert“ werden müssen, sinkt logischer Weise die Binnenkaufkraft. Dieses Absinken der Binnenkaufkraft lässt sich systemimmanent nicht verhindern, verhindern könnte man es aber über einen relativistischen Ausgleich. Den hält jedoch niemand für nötig, weil er nicht für möglich gehalten wird. Er ist aber möglich, wenn die Relativitätstheorie im EINHEITSKREIS dargestellt werden kann. Dann können nicht nur physikalische Größen relativistisch verändert werden, sondern auch wirtschaftliche.
Die für die Erstellung des BIP (Bruttoinlandsproduktes) benötigte Arbeitszeit nahm in den vergangenen Jahrzehnten ständig ab. 1960 wurde in Westdeutschland mit rund 56 Mrd. Arbeitsstunden ein reales Bruttoinlandsprodukt im Wert von einer Billion DM erstellt. 1996 waren es 2,7 Billionen bei einem Arbeitseinsatz von nur noch 44 Mrd. Stunden. Im Vergleich zu 1960 wurde also ein fast dreifaches Inlandsprodukt mit knapp 25% weniger Arbeitsvolumen erstellt. Dass diese Entwicklung durch den technischen Fortschritt möglich geworden ist, braucht sicherlich nicht besonders betont zu werden. Eine relativistische Sichtweise macht es nun aber möglich, dieser eingesparten Zeit fiktive Arbeitnehmer gegenüberzustellen. Diese „Arbeitnehmer“ sind der gedehnten Zeit ÄQUIVALENT, aber sie haben natürlich nie einen Lohn bekommen. Daran sieht man, das die Zeit und damit das Geld „gedehnt“ werden muss.
Jetzt stehe ich aber vor einem „kleinen“ Problem: ich brauche jemanden, der sich für das Grundeinkommen interessiert, gleichzeitig sich in der Physik auskennt und den „Muth hat, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen“. Um Rückmeldungen zu ermöglichen, habe ich am Ende der Präsentation meine E-Mail-Adresse angegeben.
Aber, lieber Leser, liebe Leserin, ich muss Sie vorwarnen. Die Geschichte ist so unglaublich, dass ich lange Zeit selbst nicht glauben konnte, was ich da entdeckt hatte.
Viel Spaß beim Durchklicken wünscht
Dieter Höhne

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